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Was sind Hausstaubmilben?

Verwandt mit Spinnen

Hausstaubmilben sind ungefähr 0,2 bis 0,3 mm lang und für das Auge nahezu unsichtbar. Sie haben acht Beine, wie Spinnen, Zecken und andere Spinnentiere. Hausstaubmilben kommen sehr häufig vor: in den meisten Matratzen in Privathaushalten finden sich mehr als 2 Millionen davon. Bis auf die Tatsache, dass sie bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen verursachen, sind Hausstaubmilben für den Menschen unschädlich. Es sind keine Bettwanzen und sie sind mit diesen auch nicht verwandt. 

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Leben in warmer, dunkler, feuchter Umgebung

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Hausstaubmilben sind in Haushalten auf der ganzen Welt zu finden, insbesondere in warmen, feuchten Klimazonen. Da sie sich vorwiegend von abgestorbenen Hautzellen ernähren, leben Milben am liebsten in Matratzen, Teppiche und Polstermöbel, die Menschen häufig benutzen. Sie bevorzugen Temperaturen zwischen 20 und 25°C und eine Feuchtigkeit zwischen 60 und 70%.  

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Hausstaubmilben fressen abgestorbene menschliche Hautzellen

Leben bevorzugt in Matratzen

Matratzen sind der ideale Lebensraum für Hausstaubmilben, da menschlicher Schweiss die Feuchtigkeit in der Matratze steigert und als unerschöpfliche Nahrungsquelle dient.

Nachts, wenn es dunkel ist und ein schlafender menschlicher Körper die Temperatur der Matratze erhöht, wandern die Hausstaubmilben an die Oberfläche, um abgestorbene Hautzellen zu fressen. Dort hinterlassen sie ihre Körperhüllen und Exkremente. Vor Sonnenaufgang kehren sie in die tieferen Regionen der Matratze zurück, wo sie perfekt geschützt sind. Um tagsüber den Wasserverlust auf ein Minimum zu senken, geben Hausstaubmilben Verbindungen ab, die Aggregationspheromone genannt werden. Dank dieser Lockstoffe legen sie Kontakt zueinander und kommen im Kern der Matratze zusammen.

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Jede Nacht wandern die Hausstaubmilben zur Nahrungsaufnahme an die Oberfläche der Matratze

Pflanzen sich schnell fort

Hausstaubmilben leben nur 2 bis 3 Monate lang, pflanzen sich aber sehr schnell fort. Die Weibchen legen im Lauf ihres Lebens 20 bis 80 Eier, und jede Milbe scheidet 20 Mal pro Tag Exkremente aus. Nach 6 Tagen schlüpfen mobile Larven aus den Eiern. In 3 bis 4 Wochen durchlaufen die jungen Milben verschiedene Entwicklungsstadien, wobei sie nach jedem Stadium ihre Körperhülle abwerfen. Larven werden Nymphen und durchlaufen danach eines weiteres Nymphenstadium, bevor sie erwachsene Tiere werden.

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Da jedes Weibchen in einem Monat 20 bis 80 Eier legt, kann die Anzahl der Hausstaubmilben in einem Bett in nur ein paar Wochen von 1 auf 1.000.000 explodieren

Produzieren Allergene

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Anders als Bettwanzen oder andere Formen parasitärer Milben beissen oder stechen Hausstaubmilben nicht. Hausstaubmilben an sich sind nicht allergen, aber ihre abgeworfenen Exoskelette und ihre Exkremente enthalten Proteine, die bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen verursachen. Symptome reichen von allergischer Rhinitis (laufende oder verstopfte Nase), Bindehautentzündung und Neurodermitis bis hin zu Asthma und können bei einigen Betroffenen schwer sein. 

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Eine Doppelmatratze kann oft 2.000.000 Hausstaubmilben enthalten, die insgesamt 40.000.000 Mal pro Tag ihre Exkremente ausscheiden

Die Symptome einer Allergie werden schwerer, wenn mehr Allergene in der Umgebung vorhanden sind. Eine Senkung der Menge an Allergenen lindert die Symptome und kann sogar alle klinischen Anzeichen beseitigen.

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